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Servus, dieser Blog widmet sich der Subkultur rund um handgemachte Musik. Sowohl Reviews zu Konzerten und Platten und Alles was dazu gehört. Zu mir später mehr

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Smoke Blow im Schlachthof Wiesbaden

Datum: 06.11.2015 Ort: Schlachthof Wiesbaden (Kesselhaus)Eintritt: knapp 22 EuroAloha,hier ein Review vom Gig der Kieler Kombo Smoke Blow in Wiesbaden.Nachdem ja lange nichts mehr veröffentlicht wurde und auch Auftritte rar sind besuche ich Smoke Blow nahezu fast bei all ihren Shows. Diesmal sogar recht nahe im benachbarten Wiesbaden.Natürlich ausverkauft reiste ich zeitig an, um mich mit Merch und Bier einzudecken. Wie immer wird das Publikum (oder ich) älter, wenn ich sie sehe. Und wie immer ist die Vorband scheiße! Hoch anzurechnen ist SB, dass sie oft einen Kieler Support dabei haben, aber meist passt er musikalisch überhaupt nicht und das tut einem dann leid. Mich berührte es auch nicht, aber ich hielt durch.Dann gings aber auch schon los. Die 6 Herren ließen das Vorspiel weg und ab ging die Post. Alle Songs, quer durch ihre großartigen Alben wurden gespielt. Sogar Zombie aufm Klapprad, den ich live nich nicht so oft vernehmen durfte.Man, hatten die ein Spaß. Scheinbar steckten sich Publikum und Band gegenseitig mit guter Laune an. Schwer beeindruckt von der Spielfreude ging für mich auch an die Front und bei Rebell Yell klaute ich dem Straßenköter wieder mal das Mikro.Nach gut 2 Stunden und 2 Zugaben hatten es dann auch alle geschafft. Grinsen und Schwitzen war allgegenwärtig zu spüren.In Hamburg Ende des Jahres bin ich wieder dabei!Ich kann die Band nur empfehlen. Auf Platten kann man diese Energie gar nicht rüberbringen.Cheers

30.11.15 17:58, kommentieren

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Dritte Wahl, the Adicts im Werk 2 in Leipzig

Datum: 27.11.2015
Ort: Werk 2 in Leipzig
Eintritt: knapp 22 Euro

Servus! Erster Eintrag, erste Sätze und dann gleich ein Review zum Gig der Rostocker Punkurgesteine Dritte Wahl in Leipzig.

Ist ja ein Phänomen, was rund um diese Band abgeht. Ausverkaufte Hallen noch und nöcher, Lobpreisungen an allen Fronten und trotzdem gönnt man das denen.
Warum ist das so?
Ganz einfach: die 3 bis 4 Kerle sind auf dem Boden geblieben. Touren seit zig Jahren durch die Welt und blieben sich treu. Man kann sie gar nicht nicht mögen, die kommen einfach echt rüber.
Mein gefühltes 3000stes Konzert von DW führte mich zum ersten Mal ins Werk 2 nach Leipzig. Etwas verwunderlich, da ich aus der Ecke Deutschlands stamme und in der Location immer viel los ist.
Fazit: zu voll, zu eng, aber freundliches und fittes Personal. Wie ein Schlauch aufgebaut zieht sich der große Saal (Halle A) schmal nach vorn, wo dann die Bühne steht.
Klar war der Gig ausverkauft und es hätten ruhig 200 Leute weniger sein dürfen. Zwischen Bühne und Klo konnte schon mal eine halbe Stunde vergehen.
Generation Breakdown eröffneten den Abend leider ohne mich, das obligatorische Vorglühen ließ das einfach nicht zu.Pünktlich zu den Adicts waren wir im Saal und drängelten uns unter vielen bösen Blicken bis vor die Bühne.
Irgendwie wirkten die Herren lustlos. Hatte etwa deren Ego damit zu kämpfen, dass sie nicht der Headliner waren und wahrscheinlich vor dem Abend noch nie von Dritte Wahl gehört hatten? Viel Konfetti und Luftschlangen halfen nicht. Der Auftritt berührte mich wenig.Im Gegensatz dazu sind Dritte Wahl eine Institution. Die Jungs haben Spielfreude und knapp 30 Jahre Musikgeschichte auf der Setlist. Ein gesunder Mix aus deren alten und neuen Sachen machten die 2 Stunden schnell voll. Party vor und auf der Bühne. Erstaunlich sicher war das Publikum auch bei den Songs des neuen Albums.
Bis auf "Danke" und "keine Angst" fehlte nix und zu "Fliegen" flog der Bassist auch durchs Publikum.
Immer wieder ein Erlebnis diese Band.Die Stimmung war auch bestens. Der hohe Altersdurchschnitt hatte den Vorteil, dass man wenige Smartphones auf die Bühne gerichtet sah. Sehr angenehm.Es wird nicht mein letztes Konzert von Gunnar und Co sein. Nur bitte nicht wieder dort.
Leipzig hat schönere Locations.Gruß

29.11.15 15:21, kommentieren